Unsere
Tammy, wahrscheinlich ein Schäferhund-Husky-Mix, kam im Juni
1997 zu uns. Zu diesem Zeitpunkt war sie etwa 10 Wochen alt. Genau
weiß ich es nicht, da sie im Nachbarort einfach auf einer
Schafwiese ausgesetzt wurde. Spaziergänger entdeckten sie
und brachten sie zu unserem ortsansässigen Tierarzt. Wie
es der Zufall will, wohnt dieser neben einer Bekannten meiner
Mutter. Als sie auf Besuch bei ihrer Freundin war, kam sie mit
der Tierarztfrau ins Gespräch. Früher, d.h. bis 1988
hatten wir eine DSH-Hündin und seit dem leider keinen Hund
mehr, was zum einen Teil daran lag, dass wir mittlerweile einige
Katzen hatten und zum anderen Teil an meinem Vater, der meinte,
die Katzen wären genug und es sollte nicht noch mehr tierisches
ins Haus… Der Wunsch nach einem Hund war aber immer wieder
da. Na ja, die Tierarzt-Frau erzählte nun, dass ein kleiner
Mischlingswelpe bei ihr abgegeben wurde und zeigte die Kleine
meiner Mum. Die hat sie dann gleich mal zum „zu Hause zeigen“
eingepackt und ist heimgefahren. Mein Bruder und ich waren sofort
begeistert von der kleinen Knutschkugel. Mein Vater war erst etwas
grimmig, aber wurde natürlich überstimmt. Tammy blieb
dann bei uns… Sie hat sich toll eingelebt und wurde von
meinen Katzen mehr oder weniger akzeptiert.
Im
Jahr 2003 musste sie eine Operation hinter sich bringen, da ihr
an den Milchdrüsen ein Geschwür gewachsen war. Im Nachhinein
stellte sich zwar raus, dass es nichts Bösartiges war, aber
es war trotzdem gut, dass es ihr entfernt wurde.
2004
wurde ein Geschwür in ihrer Schulter festgestellt, das wieder
operativ entfernt werden musste. Auch dieses stellte sich zum
Glück als nicht bösartig heraus, sondern als Lipom,
das ganz untypisch unter dem Muskel saß.
Um Weihnachten 2004
hatte sie eine schlimmer Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Es folgten schlechte Leberwerte, eine Schilddrüsenunterfunktion und Krebs...
Die letzten Tage ging es ihr nicht gut. Sie war läufig, sie mochte nichts fressen, war irgendwie "traurig". Der Besuch bei der TA-Vertretung (unsere Ärztin war in Urlaub) brachte rein gar nichts, außer dass er jede Menge Geld kostete. Sie brachte die Diagnose "Bauchweh"...
Am 09.11.2007 wollte sie morgens gar nicht mehr aufstehen. Also sind wir wieder zu unserer Haustierärztin, die dann feststellen musste, dass Tammy einen geplatzten Milztumor hatte. Also: Not-OP... Überlebenschance 20%... Während der Operation sahen sie dann, dass der Bauch voller Metastasen war. Tammy durfte nicht mehr aufwachen... Sie sollte nicht leiden...
Mein Tammymäuslein, ich vermiss dich so... Du warst so ein wunderbares Hundemädchen. Irgendwann sehen wir uns wieder... Und auf diesen Augenblick freu ich mich jetzt schon. Dann kann ich dich wieder knuddeln und in deine treuen Augen schauen.

Vielen lieben Dank an Kerstin, die aus verschiedenen Bildern von Tammy ein kleines <<Video>> zusammengestellt hat! *schluchz*
zurück |