Tammy

*März 1997 - gest. 09.11.2007

Unsere Tammy, wahrscheinlich ein Schäferhund-Husky-Mix, kam im Juni 1997 zu uns. Zu diesem Zeitpunkt war sie etwa 10 Wochen alt. Genau weiß ich es nicht, da sie im Nachbarort einfach auf einer Schafwiese ausgesetzt wurde. Spaziergänger entdeckten sie und brachten sie zu unserem ortsansässigen Tierarzt. Wie es der Zufall will, wohnt dieser neben einer Bekannten meiner Mutter. Als sie auf Besuch bei ihrer Freundin war, kam sie mit der Tierarztfrau ins Gespräch. Früher, d.h. bis 1988 hatten wir eine DSH-Hündin und seit dem leider keinen Hund mehr, was zum einen Teil daran lag, dass wir mittlerweile einige Katzen hatten und zum anderen Teil an meinem Vater, der meinte, die Katzen wären genug und es sollte nicht noch mehr tierisches ins Haus… Der Wunsch nach einem Hund war aber immer wieder da. Na ja, die Tierarzt-Frau erzählte nun, dass ein kleiner Mischlingswelpe bei ihr abgegeben wurde und zeigte die Kleine meiner Mum. Die hat sie dann gleich mal zum „zu Hause zeigen“ eingepackt und ist heimgefahren. Mein Bruder und ich waren sofort begeistert von der kleinen Knutschkugel. Mein Vater war erst etwas grimmig, aber wurde natürlich überstimmt. Tammy blieb dann bei uns… Sie hat sich toll eingelebt und wurde von meinen Katzen mehr oder weniger akzeptiert.

Im Jahr 2003 musste sie eine Operation hinter sich bringen, da ihr an den Milchdrüsen ein Geschwür gewachsen war. Im Nachhinein stellte sich zwar raus, dass es nichts Bösartiges war, aber es war trotzdem gut, dass es ihr entfernt wurde.

2004 wurde ein Geschwür in ihrer Schulter festgestellt, das wieder operativ entfernt werden musste. Auch dieses stellte sich zum Glück als nicht bösartig heraus, sondern als Lipom, das ganz untypisch unter dem Muskel saß.

Um Weihnachten 2004 hatte sie eine schlimmer Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Es folgten schlechte Leberwerte, eine Schilddrüsenunterfunktion und Krebs...

Die letzten Tage ging es ihr nicht gut. Sie war läufig, sie mochte nichts fressen, war irgendwie "traurig". Der Besuch bei der TA-Vertretung (unsere Ärztin war in Urlaub) brachte rein gar nichts, außer dass er jede Menge Geld kostete. Sie brachte die Diagnose "Bauchweh"...

Am 09.11.2007 wollte sie morgens gar nicht mehr aufstehen. Also sind wir wieder zu unserer Haustierärztin, die dann feststellen musste, dass Tammy einen geplatzten Milztumor hatte. Also: Not-OP... Überlebenschance 20%... Während der Operation sahen sie dann, dass der Bauch voller Metastasen war. Tammy durfte nicht mehr aufwachen... Sie sollte nicht leiden...

Mein Tammymäuslein, ich vermiss dich so... Du warst so ein wunderbares Hundemädchen. Irgendwann sehen wir uns wieder... Und auf diesen Augenblick freu ich mich jetzt schon. Dann kann ich dich wieder knuddeln und in deine treuen Augen schauen.

Vielen lieben Dank an Kerstin, die aus verschiedenen Bildern von Tammy ein kleines <<Video>> zusammengestellt hat! *schluchz*

 

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