Ticky
*März 1991 - 13.03.2006 Meine kleine Ticky-Maus lebte 15 Jahre bei mir. Mein kleines Mädchen hatte mir in ihrem bisherigen Leben nie größere Sorgen bereitet. Sie kam zwar öfter nach Hause und ihr fehlte der halbe Hals (dank Schlägereien mit stärkeren Katzen und Katern), aber die ganzen Macken und Blessuren waren immer wieder problemlos geheilt. Leider wurde im Februar 2005 ein Tumor an ihrer Leber festgestellt.:-( Man konnte nichts operieren und auch ansonsten nicht viel tun. Ich konnte nur hoffen, dass der Tumor nicht so schnell wächst und ihr keine Schmerzen bereitet. Die Tierärzte gaben ihr nur noch wenige Monate. Am 13.03.2006 um 11:20 Uhr hat sie den Kampf gegen den Krebs verloren. Mein armes Mäuschen war nur noch Haut und Knochen, doch sie hat gekämpft. Sie lag neben mir auf der Couch und ich habe sie so lange gestreichelt bis sie eingeschlafen war... Jetzt ist sie wieder bei ihrem geliebten Miezer. Mein Sonnenschein, ich liebe Dich, mach's gut und warte auf mich bis ich irgendwann zu Dir komme! Ich danke Dir für 15 wunderschöne Jahre! ********** Miezer
*19?? - 13.05.1997 Miezer (wir dachten anfänglich er sei eine Katze, stellte sich aber als kastrierter Kater raus) lief uns zu, kurz nachdem Semmi eingeschläfert wurde. Er kam immer nur zum fressen und ließ sich anfänglich von niemandem streicheln. Er war 1988 schon ein älteres Katerchen, hatte wohl mit Menschen vorher keine guten Erfahrungen gemacht. Ich lockte ihn an und nach gut einem halben Jahr durfte ich seinen Kopf kraulen. Ich blieb bis kurz vor seinem Tod die einzige, die mit ihm schmusen durfte. 1991 kamen dann die 3 Katzenbabies zu uns. Miezer kümmerte sich sehr um die Kleinen, deren Mutter schnell das Weite gesucht hatte. Er zog sie groß, brachte ihnen wohl auch das Mäusefangen bei. Tricky und Track gewöhnten sich relativ schnell ans Haus, Ticky blieb lieber draußen bei "ihrem" Miezer. Die Beiden waren ein Herz und eine Seele. Im Winter schliefen sie zusammen im Keller, in die Wohnung wollten beide nicht. Im Mai 1997 wurde mein Miezerchen immer schwächer. Ich war mit ihm bei unserer Tierärztin. Sie meinte, er wisse wohl, dass es dem Ende zugeht. Er fraß nicht mehr viel, trank fast nichts mehr. Er wollte sich wohl verhungern lassen. Die Ärztin meinte, dass ich darüber nachdenken sollte, ihn einzuschläfern. Allein schon der Gedanke zerriss mir das Herz. Für mich kam das nicht in Frage. Er wurde dann eine Woche lang täglich an den Tropf gehängt, damit er Flüssigkeit aufnahm. Auf seine alten Tage wurde er richtig zutraulich. Am 13.Mai 1997, ich saß in der Schule, hatte grade Physik in der 4.Stunde, wurde es mir kotzübel. Mein Gefühl sagte mir, irgendwas war zu Hause nicht in Ordnung und ich wußte irgendwas stimmt mit meinem Kater nicht. Ich wollte nicht zu Hause anrufen, ging zum Bus (ich fuhr sonst NIE mit dem Bus). Als ich den Hof reinkam, kam mir meine Mutter schon entgegen. Auf unserer Terrasse stand sein Körbchen, ein weißes Tuch war darübergedeckt. Meine Mutter erzählte mir, dass er kurz vorher in ihren Armen gestorben war. Er hatte laut unserer Tierärztin ein biblisches Alter für Katzen erreicht. ********** Ticky
*März 1991 - vermisst November 1992 Tricky (auf dem Bild rechts) war im Gegensatz zu ihren Geschwistern Track und Ticky immer sehr zutraulich. D.h. sie ließ sich nicht nur von Familienangehörigen schmusen, sondern auch von Fremden auf der Straße. Tricky wurde wohl von irgendwem was auf den Rücken geschlagen. Sie kam nach Hause und ihr Schwänzchen hing nach unten. Wir sind dann mit ihr zum Tierarzt gefahren. Ihr musste das Schwänzchen abgenommen werden, da ihr ein Wirbel weggefault war. Wie das passierte, konnte uns die Tierärztin auch nicht sagen. Nun hatte also mein Mädchen nur noch ein Stummelschwänzchen, war aber trotzdem ein sehr harmonisches Kätzchen und nebenbei auch die einzige Katze, die von Track im Haus geduldet wurde. An einem Abend im November 1992 habe ich Tricky das letzte mal gesehen. Sie ging nach draußen, wie eigentlich immer abends und kam nie wieder.... Ich denke, vielleicht ist ihr ihre Zutraulichkeit Fremden gegenüber zum Verhängnis geworden.
|